Landungsbrücken

Andreas Kirchner | 21. März 2025

Landungsbrücken

Andreas Kirchner | 21. März 2025

Landungsbrücken Hamburg – Tor zum Hafen und Startpunkt am Wasser

Die St. Pauli-Landungsbrücken sind einer der bekanntesten Orte in Hamburg – und ein zentraler Knotenpunkt am Hafen. Ursprünglich 1839 als Anlegestelle für Dampfschiffe errichtet, sind sie heute der Ort für Hafenrundfahrten, Fährverbindungen, Sightseeing und Gastronomie.

Was macht die Hamburger Landungsbrücken so besonders?

Das markante Terminal mit seinen grünen Kuppeln erstreckt sich über rund 700 Meter entlang der Elbe. Von hier starten Barkassen- und große Hafenrundfahrten durch Speicherstadt, Containerhafen und Elbphilharmonie. Zwischen Brücke 1 und 10 legen täglich die Linienfähren der HADAG ab. Du kannst sie mit einem ganz normalen HVV-Ticket nutzen und so den Hafen preiswert vom Wasser aus entdecken. Besonders beliebt: Linie 62 Richtung Finkenwerder – mit Ausblick auf Docks, Containerterminals und Elbstrand. Wer es touristischer mag, bucht direkt vor Ort eine kommentierte Hafenrundfahrt. Die Schiffe legen laufend ab.

Sehenswert sind auch der Alte Elbtunnel von 1911, der direkt unter der Elbe verläuft und zu Fuß oder mit dem Rad genutzt werden kann, sowie die nahegelegene Rickmer Rickmers – ein historisches Segelschiff, das heute als Museumsschiff dient.

Kurzum: Die Landungsbrücken verbinden touristische Highlights wie Reeperbahn, Elbphilharmonie und Fischmarkt und bieten rund um die Uhr Schiffe, Möwen, Hafenluft und Panorama – hier ist immer Bewegung auf dem Wasser.
 

Tipp: Entlang der Landungsbrücken reihen sich Souvenirshops, Fischbrötchenstände, Eisläden und Restaurants aneinander. Trotz des Andrangs funktioniert der Ablauf erstaunlich reibungslos. Und wenn du lieber einfach nur schaust: Die vorbeiziehenden Schiffe – vom Kreuzfahrtriesen bis zum Binnenschiff – liefern rund um die Uhr Bewegung.

Dir schönsten Eindrücke der St. Pauli Landungsbrücken

Landungsbrücken
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10 interessante Daten und Fakten über die Landungsbrücken

  1. Die Landungsbrücken bestehen aus schwimmenden Pontons, die über bewegliche Brücken mit dem Festland verbunden sind. Diese Konstruktion ermöglicht es, dass die Anlegestellen den Wasserstandsschwankungen der Elbe flexibel folgen können. ​
  2. Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Landungsbrücken schwer beschädigt und in den 1950er Jahren teilweise neu errichtet. Dabei wurde die ursprüngliche Architektur weitgehend beibehalten. ​
  3. Einer der beiden Türme des Empfangsgebäudes zeigt neben der Uhrzeit auch den aktuellen Wasserstand der Elbe an.
  4. Das Empfangsgebäude der Landungsbrücken steht seit 2003 unter Denkmalschutz. Es zeichnet sich durch seine markanten grünen Kuppeln und Türme aus. ​
  5. Die Landungsbrücken dienten bis 1991 als Abfahrtsort für Fähren nach Großbritannien. Von hier aus starteten die Schiffe ihre Reise über die Nordsee.
  6. Die Landungsbrücken sind ein beliebter Ort für Shipspotting. Von hier aus lassen sich vorbeifahrende Schiffe unterschiedlichster Art beobachten. ​
  7. In unmittelbarer Nähe der Landungsbrücken befindet sich der Eingang zum Alten Elbtunnel. Dieser historische Tunnel ermöglicht es Fußgängern und Radfahrern, die Elbe unterirdisch zu queren. ​
  8. An den Landungsbrücken finden verschiedene  Veranstaltungen statt, darunter der jährliche Hafengeburtstag und die Hamburg Cruise Days.
  9. Die Landungsbrücken sind ein beliebter Ausgangspunkt für Hafenrundfahrten. Von hier aus starten zahlreiche Touren durch den Hamburger Hafen. ​
  10. Die Landungsbrücken sind ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für U-Bahn, S-Bahn, Busse und Fähren
Siehe auch : Hamburger DOM

Für wen sind die Landungsbrücken geeignet?

Die Landungsbrücken sind für alle geeignet, die Hamburg erleben wollen – ob zu Fuß, mit dem Schiff oder einfach beim Fischbrötchen auf die Elbe blickend. Der Zugang zum Wasser ist durchgehend möglich.

Familien mit Kindern können auf Entdeckungstour gehen: Schiffe gucken, Fähre fahren, im Alten Elbtunnel laufen. Die Wege sind barrierearm, allerdings bei starkem Andrang nicht überall gut mit Kinderwagen befahrbar.

Für Paare lohnt sich ein Spaziergang bei Sonnenuntergang mit Fischbrötchen-Picknick am Ufer.Wer allein unterwegs ist, findet hier unzählige Fotomotive und spontane Ausflugsmöglichkeiten.

Was kostet der Eintritt zu den Landungsbrücken?

Der Zugang zu den Landungsbrücken selbst ist kostenlos. Kosten entstehen nur bei Nutzung von Fähren, Rundfahrten oder Museumsbesuchen.

Angebot Preis Erw. Preis Kind Info
HVV-Fähre Linie 62 ab 2,60 Euro ab 1,70 Euro mit normalem ÖPNV-Ticket nutzbar
Hafenrundfahrt (ca. 1h) ab 18 Euro ab 9 Euro Anbieterabhängig, Start direkt vor Ort
Rickmer Rickmers 9 Euro 5 Euro Museumsschiff, direkt an den Brücken
Alter Elbtunnel kostenlos kostenlos für Fußgänger und Radfahrer zugänglich

 
Tipp: Mit einer normalen HVV-Tageskarte kannst du die Linie 62 wie eine Hafenrundfahrt nutzen – nur günstiger.

Wann haben die Landungsbrücken geöffnet?

Ort / Angebot Öffnungszeiten
Landungsbrücken allgemein Durchgehend zugänglich
HVV-Fähren
  • ab ca. 6 Uhr bis Mitternacht
Hafenrundfahrten
  • täglich, meist 10 bis 18 Uhr
Rickmer Rickmers
  • täglich 10 bis 18 Uhr
Alter Elbtunnel
  • rund um die Uhr
 
Hinweis: Die Fahrpläne der Fähren und Rundfahrten können je nach Wetterlage und Saison variieren. Online-Check lohnt sich vorab.

Hier findest du die Landungsbrücken

Fazit

Die Landungsbrücken sind ein lebendiger Dreh- und Angelpunkt am Wasser – perfekt, um Hamburgs Hafenflair zu spüren. Ob als Startpunkt für eine Rundfahrt, als Aussichtspunkt oder einfach zum Verweilen mit Blick auf Elbe und Schiffe – hier kommt jeder auf seine Kosten. Wer in Hamburg ist, sollte hier auf jeden Fall einmal anlegen.

Es lohnt sich, mindestens eine Stunde einzuplanen – am besten mehr, denn es gibt auf kleinem Raum viel zu erleben.
Andreas Kirchner
Andreas Kirchner ist ein echter Hamburg-Kenner und begeistert sich für die Geschichte, Kultur und Sehenswürdigkeiten der Hansestadt. Auf hamburger-sehenswuerdigkeiten.de teilt er spannende Einblicke, Insider-Tipps und wissenswerte Hintergründe zu den schönsten Orten der Stadt – von berühmten Wahrzeichen bis hin zu versteckten Geheimtipps. Sein Ziel: Besuchern und Hamburg-Fans dabei helfen, die Stadt in all ihren Facetten zu entdecken.

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